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| Die
Einsteigerfibel Tipps für den angehenden Aficionado |
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Hola, hier eine kleine Fibel, wenn man es so nennen darf, für den angehenden Aficionado. Sobald man sich ernsthaft mit dem Zigarre Rauchen auseinandersetzen möchte tauchen tausende von Fragen auf, die immer die gleichen Inhalte haben. Die Wahl der Zigarre ist dabei natürlich genauso ein Thema als auch das Lagern der begehrten Objekte und das Rauchen an sich. Hier sollen im folgenden die wichtigsten Themen behandelt werden. |
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Inhalt: |
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Einer der schwierigsten Momente des angehenden Aficionados
ist wohl die Auswahl der Zigarre. Sein Empfinden von Stärke und
Aroma beim genüsslichen Rauchen befindet sich noch im Aufbau der
zukünftigen Raucherlebnisse. Seinen Geschmack zu definieren fällt
Anfangs sehr schwer, da man keine Vergleichsmöglichkeiten hat und
die blumigen Beschreibungen der Connaisseure zunächst keine wirklichen
Inhalte haben. Begriffe wie nussig, erdig, Sandelholz, Waldbodentexturen
oder andere Wortwahlen für die Vielfalt der Aromen sind mehr oder
weniger nichts sagend. |
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Eine Zigarre fühlt sich in einem Ambiente von
ca. 18-20 °Celsius bei ca. 75% relativer Luftfeuchtigkeit am wohlsten.
Sie sollten in einem Humidor, einem mit spanischer Zeder ausgeschlagenen
Behältnis nach Möglichkeit dunkel, also ohne Glasscheibe,
gelagert werden. Bedenken Sie beim Kauf, dass man einen Humidor in einer
adäquaten Größe erstehen sollte. Der Aficionado weiß:
Ein Humidor ist immer zu klein. Um in Humidoren die entsprechende Luftfeuchtigkeit
zu erreichen, sind sie mit Befeuchterelementen ausgestattet. Diese gibt
es in unterschiedlichsten Varianten, aber die geeignetsten sind mit
Acrylpolymerkristallen ausgestattet. Diese Kristalle halten, wenn Sie
ausreichend bemessen sind die Luftfeuchtigkeit bis zu 6 Wochen konstant,
einen einigermaßen luftdichten Humidor vorausgesetzt Benutzen
Sie zum Befeuchten der Kristalle oder des Schwammes kein normales Leitungswasser
sondern destilliertes Wasser. Dieses Wasser ist keimfrei und gibt Schimmelpilzen
weniger Möglichkeiten, den Humidor und seinen kostbaren Inhalt
zu befallen. Weiterhin setzten die gelösten Schwebstoffe im Leitungswasser
die Poren der Kristalle zu und sie werden dadurch unbrauchbar. Der Humidor
sollte ein bis zweimal in der Woche durchgelüftet werden da ansonsten
trotz des destillierten Wassers die Gefahr der Schimmelbildung besteht.
Bei einem leichten, weißen Flaum, den man auf verschiedenen Zigarren
beobachten kann handelt es sich allerdings meistens nicht um Schimmel,
sondern um die so genannte Nachfermetation. Diese Erscheinung kann man
mit einem Tuch von der Zigarre wischen um die Optik wiederherzustellen.
Der Rauchbarkeit schadet es nicht. |
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Die richtige Feuchte der Zigarre stellen sie durch
leichten Druck mit dem Daumen auf den Körper fest. Der Eindruck
des Daumens sollte sich nach kurzer Zeit vollständig zurückgebildet
haben. Sie sollte nicht knistern, wenn man sie zwischen Daumen und Zeigefinger
dreht, außer bei Trockenzigarren. Diese werden trocken gelagert
und geraucht. |
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Eine Zigarre verlangt die volle Aufmerksamkeit des
Aficionados und sollte deshalb immer mit der nötigen Ruhe geraucht
werden. Sie. Wählen Sie die Zigarre entsprechend des zur Verfügung
stehenden Zeitraumes aus. |
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Zur Vorbereitung der Zigarre auf kommende Genüsse
müssen sie als erstes den Rauchkanal öffnen. Früher bevorzugte
man den so genannten V-Schnitt. Diese Technik wurde in jüngster
Zeit von anderen Möglichkeiten fast vollständig verdrängt.
Hier und da werden Sie eventuell noch einen Aficionado alter Schule
finden der diese Technik anwendet. Eine weitere klassische Art ist der
Guillotineschnitt. Hierbei wird die Kappe mit einem so genannten Cutter
angeschnitten. Diese Art verwendet man immer bei Figuradoformaten. Hierbei
wird die Kappe so geschnitten, dass entsprechend des Formates ein Rauchkanal
freigelegt wird. Eine weitere Möglichkeit bietet der Roundcutter
oder Curler. Mit diesem Instrument bohrt man ein Loch entsprechenden
Durchmessers in die Kappe von Parejoformaten. Viele Aficionados favorisieren
diese Art des Öffnens. |
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Nachdem nun an der Zigarre der Rauchkanal geöffnet
ist, beginnen Sie mit dem Anzünden. Um eine gleichmäßige
Glut am Brandende zu Erzeugen benötigen Sie eine entsprechende
Flamme. Die Flamme sollte geruchlos und frei von Zusätzen sein.
Ungeeignet für diesen Vorgang sind Benzinfeuerzeuge oder Kerzen.
Einige Aficionados bevorzugen Streichhölzer aus Zedernholz, andere
wiederum bevorzugen Fidibusse aus Zedernholz. Diese Art des Anzündens
birgt eine gewisse Gemütlichkeit in sich. Sie sollten Allerdings
immer einige Hölzer zur Hand haben, da die Zigarre in den wenigsten
Fällen auf Anhieb gleichmäßig glimmt. Eine der besten
Möglichkeiten sind in der heutigen Zeit die so genannten Jetfeuerzeuge.
Diese Feuerzeuge verfügen über eine zielgerichtete Flamme
mit bis zu 1200 °Celsius. Daher sollten Sie die Flamme nicht direkt
mit dem Brandende der Zigarre in Kontakt bringen. Der Geschmack wird
wahrscheinlich darunter leiden, weil sich Russpartikel in den Rauchkanal
setzen werden. |
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Jetzt ist es soweit – Der erste Zug. Rauchen
Sie bedächtig. Versuchen Sie nicht öfter als 1 bis 2 Züge
pro Minute zu Rauchen. Sollten Sie die Zugfrequenz höher wählen
kann dies dazu führen, dass der Rauch schnell heiß wird und
der Geschmack bitter wird. Der Rauch sollte kühl in die Mundhöhle
strömen. Er wird über die Zunge streichen und sich bis auf
den Gaumen ausbreiten. Halten Sie kurz inne und genießen die Aromen,
die mit Ihren Schleimhäuten spielen. Danach lassen Sie den Rauch
langsam durch die Lippen entweichen. Genießen Sie die Ruhe und
Entspannung des Augenblicks. |
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Begeben Sie sich zu einem Ihnen angenehmen Platz ohne
Hektik und Lärm. Man wird wohl kaum den totalen Genuss in einer
hektischen Umgebung erleben können. In diesem Sinne Das Zigarrenuniversum wünscht rauchige Genüsse |
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